Das Bild der Hoheluftchaussee ist widersprüchlich: Auf der einen Straßenseite floriert das Geschäft – auf der anderen stehen immer mehr Läden leer. Vor allem Händler, die auf Laufkundschaft angewiesen sind, machen sich Sorgen.
Der durchschnittliche Hohelufter hebt sich vom gewöhnlichen Hansestädter ab. Allerdings gibt es innerhalb des Stadtteils erhebliche Unterschiede. Die Hoheluftchaussee teilt beide Viertel, nicht nur räumlich.
Für Jens Burg ist Kaffee mehr als ein Getränk, es beschäftigt ihn schon sein gesamtes Leben. Der Kaufmann und Röster mit seinem Geschäft in Hoheluft ist ein Hamburger Original. Seiner Frau gegenüber sagt er auch schon einmal, Kaffee sei „meine Geliebte“. Ein Versuch, seiner Liebe für Kaffee auf die Schliche zu kommen.
Ein Hauch von Venedig mitten in Hamburg: Der Isebekkanal verleiht Hoheluft ein besonderes Flair. Vom Tretboot aus sind die Aussichten selbst bei tristem Wetter reizvoll.
Im Isebekkanal schwimmen Bretter, die die Welt bedeuten: Am Kaiser-Friedrich-Ufer betreibt der Theaterverein Zeppelin das HoheLuftschiff, eine schwimmende Bühne für schauspielbegeisterte Kinder und Jugendliche.
Philip Bartkowiak wohnt in einer von 324 Wohnungen der Falkenried-Terrassen. Hier entscheiden die Mieter selbst, wer einzieht oder nicht.
Von außen ist das Holi-Kino eher unscheinbar. Und dennoch ist das Kino über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt. Der Grund: der Vorhang im Kinosaal Nummer 1.